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Automatische Produktion von Reparaturpatches für Faserverbundwerkstoffe

Faserverbundkunststoffe (FVK) erfahren in den letzten Jahren einen steigenden Zuspruch in vielen Industriezweigen wie z. B. der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Bedingt durch ihren vermehrten Einsatz, kommt es zu einer steigenden Anzahl von Schäden an Bauteilen aus FVK. Der Austausch dieser Teile gestaltet sich jedoch auf Grund von hohen Herstellungskosten nicht wirtschaftlich. Aus diesem Grund wird eine Reparatur der beschädigten Bauteile angestrebt.

Standardisierte Reparaturkonzepte sind aktuell meist in der Luftfahrtindustrie anzutreffen und werden hier für Strukturbauteile verwendet. Hierbei kann der Prozess in vier Stufen gegliedert werden. Zunächst erfolgt eine 3D-Schadenerkennung, welche durch eine Analyse des entstandenen Schadens komplettiert wird. Hierdurch kann die genaue Strategie zur Ausbesserung der beschädigten Stelle festgelegt werden. Im Anschluss daran wird der, für die Reparatur benötigte, sog. Patch hergestellt und auf das Bauteil aufgebracht.

So ist es das Ziel dieses Projektes, eine sichere Lieferung von maßgeschneiderten Reparaturpatches an den innereuropäischen Bedarfsort binnen 24 Stunden zu gewährleisten und die Resttragfähigkeit der reparierten Stelle auf 90 % zu steigern.

Der Lehrstuhl für Controlling arbeitet in diesem Projekt an den Wirtschaftlichkeitsbewertungen sowie der Bewertung der Prozessketten.