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Jacqueline Lorenz © Urheberrecht: Jacqueline Lorenz

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Die Herstellung von Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen (E-Fuels) unter Berücksichtigung eines schonenden Umgangs mit Wasserressourcen durch den Einsatz von Technologien zur Kohlenstoffabscheidung ist derzeit ein geeigneter Ansatz zur Verringerung der Treibhausgasemissionen und zur Gewährleistung einer erfolgreichen Energiewende. Dennoch bestehen nach wie vor Unsicherheiten hinsichtlich der Komplexität der Technologie, ihrer technischen und wirtschaftlichen Effizienz, der externen Effekte sowie der potenziellen Auswirkungen und Umsetzungsrisiken.

In diesem Zusammenhang wurde das DryHy-Projekt mit dem Ziel konzipiert, Technologien und Verfahren zu entwickeln, die eine ressourcenbewusste, nachhaltige und effiziente Energie- und Materialwirtschaft ermöglichen. Ziel des Projekts ist die Herstellung von Wasserstoff und E-Treibstoffen mithilfe einer Festoxid-Elektrolysezelle (Solid Oxide Electrolyzer Cell, SOEC), die mit erneuerbaren Energien aus Trockengebieten in Afrika betrieben werden kann.

Das Gesamtkonzept des Projekts besteht darin, Fotovoltaik zur Gewinnung von Strom, als Energiequelle, sowie ein Niedertemperatur-Direct Air Capture (DAC)-System zur CO2-Abscheidung und Wassergewinnung aus der Umgebungsluft zu nutzen. Im nächsten Schritt wird dieses Wasser einer Hochtemperatur-Elektrolyse zugeführt, um Wasserstoff oder Synthesegas zu erzeugen. Das Synthesegas aus dem Elektrolyseur kann als Ausgangsstoff für einen Methanolreaktor zur Herstellung von E-Methanol dienen.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und wird in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie, wie Volkswagen und FEV, und verschiedenen Forschungseinrichtungen, wie dem Forschungszentrum Jülich und der RWTH Aachen, entwickelt und durchgeführt. Der Lehrstuhl für Controlling ist für die Untersuchung der Kostenstruktur und der Wertschöpfungskette verantwortlich, indem er Effizienzverluste charakterisiert und mögliche externe Effekte und Umsetzungsrisiken bewertet.

Mit einer sozialen Komponente zielt das Projekt auch darauf ab, relevantes Wissen zu erwerben und zu verbreiten sowie eine Energie- und Forschungspartnerschaft zwischen Deutschland und Afrika zu stärken. Die Arbeiten am Lehrstuhl werden von einem internationalen Team bestehend aus Absolventen des "International Master's Program in Energy and Green Hydrogen" (IMP-EGH) aus Westafrika und einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin aus Deutschland durchgeführt.

Die dafür notwendige Datenbasis wird u.a. durch die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Projektclustern sowie mit Projektpartnern aus Industrie und Instituten geschaffen.

Weitere Informationen und einen Gesamtüberblick finden Sie auf der Projektwebsite: https://www.dryhy.de/de

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