WASCAL – Internationales Masterprogramm für Energie und Grünen Wasserstoff (IMP-EGH)

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Marcel Kottrup © Urheberrecht: Martin Braun

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Marcel Kottrup, CFA

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Die Entwicklung einer nachhaltigen grünen Wasserstofftechnologie in West- und Südlichem Afrika hängt maßgeblich vom Know-how der lokalen Bevölkerung ab. Expertise auf diesem Gebiet ist rar, deshalb werden lokale Fachkräfte in den Bereichen der Ingenieurswissenschaften, Technologie, Technik, Wissenschaftsmanagement und Forschung mit der nötigen Kompetenz in ausreichender Zahl vor Ort benötigt. Als Teil ihres Bemühens die Kapazitätsbildung in Afrika zu unterstützen, gründete das Bundeministerium für Bildung und Forschung (BMBF) daher in Partnerschaft mit dem West African Science Service Centre on Climate Change and Adapted Land Use (WASCAL) eine Graduiertenschule. Neben bereits existierenden Programmen fördert das BMBF in diesem Vorhaben das zweijährige Masterstudium „International Masters Program in Energy and Green Hydrogen (IMP-EGH)“.

Das Ziel des IMP-EGH ist es Studierende auf Basis internationaler Standards und bewährten Konzepten auszubilden, um den Bedarf an Fachkräften sowohl auf dem lokalen als auch internationalem Energiemarkt zu decken. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf die Kapazitätsbildung im Bereich der grünen Wassersstofftechnologie gelegt werden. Dies schließt alle relevanten Fachbereiche der grünen Wasserstoffproduktion und –speicherung sowie der gesamten Lieferkette der Nutzung und Anwendung ein. Dadurch wird das Programm:

I. Westafrika durch Kapazitätsbildung zu einer beschleunigten Transformation einer grünen Wirtschaft mit dem Fokus auf Wasserstoff unterstützen.

II. die bestehenden Partnerschaften zwischen dem BMBF und WASCAL sowie die internationale Kooperation zwischen Deutschland und Westafrika stärken.

III .zu einem ausbalancierterem Schul-/Ausbildungssystem auf globaler Ebene beitragen.

IV. innovative und intelligente Lehr- und Lernmittel basierend auf den besten Praktiken im internationalen Standard entwickeln.

Das Forschungszentrum Jülich (FZJ) und die RWTH Aachen unterstützen bei der Ausarbeitung und Umsetzung des IMP-EGH. Die Unterstützung erfolgt in Form von Lehre und der Betreuung von Studierenden mittels online Hilfsmittel und Besuchen vor Ort.

Der Lehrstuhl für Controlling leitet dabei das Vorhaben seitens der RWTH und koordiniert das Vertiefungsfach „Economics, Policies & Infrastructure“ in das folgende weitere Lehrstühle der RWTH inhaltlich involviert sind:

Juniorprofessur Decision Analysis and Socio-economic Assessment (Sandra Venghaus)

Lehrstuhl für Energiesystemökonomik (Aaron Praktiknjo)

Lehr- und Forschungsgebiet Internationale Wirtschaftsbeziehungen (Oliver Lorz)

Institut für Nachhaltigkeit im Bauwesen (Marzia Traveso)

Zudem ist der Lehrstuhl für Controlling gemeinsam mit der ausgeschriebenen Juniorprofessur in der Leitung einer Nachwuchsforschergruppe, die sich mit der Modellierung und Analyse von Veränderungen in Energiesystemen in Entwicklungsländern befasst. Dabei stehen folgende Forschungsgebiete im Fokus:

  • Architektur von Wertschöpfungsketten und verbundene Kostenstrukturen
  • Ganzheitliche Analyse von Energiesystemen
  • Institutionelle Rahmenbedingungen
  • Kapazitätsbildung, Agency und Anreizsysteme

Ziel der Nachwuchsforschergruppe ist es, einen inhaltlichen Beitrag zu dem IMP-EGH in Form aktueller und relevanter Forschungsergebnisse zu leisten.

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